Chronologie

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Aktivitäten seit 1993

  • 1993 Gründung Mietergemeinschaft Nüßlerkamp e.V.
  • Wegfall der Sozialbindung
  • Unverhältnismäßige Mieterhöhung
  • Verweigerung von Instandhaltung 
     
  • 1993 Rechtsberatung durch Mieter helfen Mieter MHM und Mieterverein zu Hamburg e.V.
  • Unterstützt von Dachverband der Mieterinitiativen
  • Zusammenarbeit mit Stadteilkonferenz Bramfeld Kontakte zu den Parteien in Bramfeld und Wandbek
  • Teilnahme an Stadtteilfesten in Bramfeld Präsentation auf den Schinkelplatzfesten
    Kontakte und Inkenntnissetzung über die Baumängel mit Bauprüfabteilung Wandsbek und Stadtentwicklungsbehörde
  • Gespräche mit Kommunalpolitikern verschiedener Fraktionen in der Bezirksversammlung Wandbek
  • Von Anbeginn Einfordern von Instandhaltungsmaßnahmen
  • Fast jährliche Sommerfeste in der Siedlung Nüßlerkamp mit Live Bands, Kunst, Theater www.illegalart.de, verschiedenen Ständen und Info
  • Pressebelichte MoPo, Wochenblatt, Hamburger Abendblatt


     
  • 1997 Ausarbeitung und Entwicklung von Sanierungskonzept mit STATTBAU Hamburg

     
  • 1999 Zusammenarbeit mit Lavaetz Stiftung
  • Vorlage des Sanierungskonzeptes bei der BV Wandbek, verschiedene Senatoren und deren Behörden

     
  • 1999 Übernahme der Verwaltung für die Stadt Hamburg von SAGA
  • Befragung in der Siedlung per Fragebogen über Finanzierung durch Eigenanteile

     
  • 2003 Ausarbeitung eines fachlich kompetenten Sanierungskonzeptes eines Bewohners der Siedlung Nüßlerkamp
  • Durch Information über die Untätigkeit des Vermieters Instandhaltungsmaßnahmen durchzuführen - keine Pachtverlängerung für den Eigentümer der Häuser
    Vorlage des Sanierungskonzeptes bei der BV Wandbek, verschiedene Senatoren und deren Behörden... die Zweite
    Mehrfache Anhörungen im Fachbereich Stadtentwicklung und Wohnen der BV Wandsbek

     
  • 2010 Information der SAGA über Verkauf der Häuser von FH Hamburg an Sahle Wohnen GmbH & Co. KG, ohne Vorankündigung an die Mieter
  • Nach viermonatiger Untätigkeit stellt sich Sahle Wohnen GmbH & Co. KG als neuer Eigentümer vor und gibt Abrissvorhaben bekannt
  • Erste Amtshandlung der neuen Eigentümer: Herausreißen der Türen samt Zargen von leerstehenden Wohnungen ohne Ankündigung und Beseitigung von Bauschutt (Prüfung von Gesundheitsgefährdung durch Gefahrenstoff Glaswolle)  
  • Beteiligung am Netzwerk Recht auf Stadt
  • MHM übernimmt die Verhandlungen
  • Kündigung an alle Mieter

     
  • 29.01.2012 Mittags – Brand in Haus 15b .
    Es wurden nach Aussage der Polizei mehrere Brandsätze gelegt. Offenbar hat sich aber nur einer entfalten können. Es wurden die beiden äußeren, unbewohnten Wohnungen und der Wintergarten im Erdgeschoss beschädigt. Mehrere Scheiben gingen zu Bruch.

     
  • 22.02.2012 Beginn umfangreicher Baumfällarbeiten auf dem gesamten Gelände.
    Sämtliche Bäume, Büsche und Hecken werden bis kurz über dem Boden abgemäht. Nur einige wenige Bäume durch Auflagen des Naturschutzresorts und die Gärten von noch vermieteten Wohnungen bleiben Verschont.
    Angekündigt hat es die Sahle Wohnen zwei Tage zuvor per Einschreibebrief. Beigelegt ein Plan mit der Genehmigung des Bezirks. Dieser war aber derart klein kopiert, dass eine Überprüfung der Aussage nach diesem Plan unmöglich ist.

     
  • 26.02.2012 Wohnungsbrand in Haus 17.
    Früh Morgens, etwa gegen 5:30 Uhr brennt eine leerstehende Wohnung im ersten Eingang, direkt neben einer noch vermieteten Wohnung. Der Mieter wurde von der alarmierten Feuerwehr geweckt.Die anschließende Untersuchung der Kriminalpolizei ergibt auch hier eindeutig Brandstiftung. Die betroffene Wohnung wird unbewohnbar. Mehrere Fensterscheiben gehen zu Bruch. Das Treppenhaus verrußt.

     
  • 21.03.2012 Der Nüßlerkamp ist Thema auf der Stadtteilkonferenz

     
  •  17.02.2013 Glauben Sie bitte nicht alles, was über uns in der Zeitung steht. 
    In der Ausgabe 7, vom 13.02.2012, des Bramfelder Wochenblattes erschien ein Artikel über den Nüßlerkamp. Leider hat sich die verantwortliche Schreiberin nicht an die allgemeinen journalistischen Grundsätze einer verantwortungsvollen Berichterstattung gehalten und in Teilen falsche Angaben gemacht. Diese Berichterstattung hat dazu geführt, dass ein Bewohner schon öffentlich bedroht wurde. Dem Mitbewohner hat sie dies mittlerweile gegenüber auch bedauert. Wir möchten daher klarstellen: Zu diesem Artikel hat keiner der Bewohner ein Interview gegeben. Es wurde den Mietern im allgemeinen mitnichten verschiedene Angebote zu Um- und Auszug gegeben. Einer Vielzahl der Mieter wurden jeweils ein Angebot gemacht nach Neugraben/Fischbek in eine nicht vergleichbare Wohnungen zu ziehen. Diese wäre mindestens eine Autostunde von dem jetzigen Wohnort entfernt und um ein vielfaches teurer gewesen. Weitere Hilfen einen Ersatzwohnraum zu finden fanden seitens des Vermieters nicht statt. In dem Artikel heißt es "Reparaturen werden eingestellt" - Tatsache ist: Reparaturen fanden seit Jahren nicht mehr statt. Unfallquellen werden nicht von alleine beseitigt, sondern nur nach massivem Druck unsererseits. In der Außendarstellung werden die Bewohner als Mieter dargestellt, die den Bau von Sozialwohnungen behindern. Tatsache ist aber, dass 60 Wohnungen unbewohnbar gemacht wurden, um diesem neuen Bauvorhaben Platz zu bieten. Das vieljährige Engagement einer Vielzahl der Mieter diesen Wohnraum zu erhalten und dabei sogar Eigenleistungen mit einzubringen wurde immer wieder abgeschmettert. Und der Leerstand von Wohnraum über 6 Monate (hier teilweise über viele Jahre) ist laut Gesetz sogar nicht rechtens. Wir wiesen darauf hin, getan wurde aber nichts. Glauben Sie bitte nicht alles, was über uns in der Zeitung steht. 
     

 

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Zeichnung: Grundriss einer Wohnung

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